Gebrauchte Workstation Computer

Gebrauchte Workstation sind in der Neuanschaffung kostspielige Computer. Nach wenigen Jahren der Nutzung werden selbst diese professionellen Computer, insbesondere gebraucht, erschwinglich und günstig. Einfache Geräte kosten dabei sogar weniger als Neugeräte im einschlägigen Einzelhandel. Durch die Entscheidung eine gebrauchte Workstation zu kaufen erhalten Sie als Kunde ein Gerät mit hervorragender Qualität und ausgesprochener Zuverlässigkeit.

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Unterschied zwischen Workstation und Server

Eine Workstation bezeichnet einen Computer welcher sich von einem normalen handelsüblichen PC in manchen Komponenten unterscheidet. Grundsätzlich vereinen beide Systeme die Eigenschaft, dass es sich in erster Linie um Computer handelt, an denen gleichzeitig nur ein Benutzer arbeitet. Dies unterscheidet eine Workstation von einem Server. Darüber hinaus ist bei einer Workstation der Fokus stärker auf der Leistung gesetzt. Workstations werden in erster Linie von renommierten Herstellern angeboten. Das sind: Fujitsu, Dell, HP und weitere. Die Modellreihen sind dabei erkennbar durch eine eindeutige Namensgebung. So heißen die Workstationmodelle bei Fujitsu etwa Celsius, bei Dell hingegen Precision. HP identifiziert seine Workstation Computer durch ein „Z“ am Anfang des Namens, so zum Beispiel: Z200, Z420 oder Z800.

Wichtige Komponenten beim Kauf eines leistungsfähigen Computers sind:

  • Prozessor: Intel Xeon oder AMD (wie viele Core oder Kerne werden eingesetzt)
  • Festplatte: HDD und SSD
  • Grafikkarte: Nvidia Quadro oder AMD Fire Pro
  • Laufwerke
  • Controller
  • Arbeitsspeicher oder RAM: DDR4, DDR3

Qualität und Zuverlässigkeit

Workstations werden konzipiert als besonders haltbare und zuverlässige Computer. Gebrauchte Workstations werden von Herstellern wie Fujitsu Celsius, Dell Precision, oder HP Z konzipiert besonders zuverlässig zu sein. Dies wird erreicht durch Verwendung hochwertiger Komponenten an kritischen Stellen wie Prozessor (meist Intel Core i5, i7 oder Xeon), Arbeitsspeicher, HDD und SSD und anderen erreicht. Dabei unterscheiden sie sich von normalen Computern dadurch, dass in ihnen z.T. Komponenten wie in einem professionellen Server verbaut werden. Auch gebrauchte Workstations laufen nach einer professionellen Wiederaufbereitung noch lange und zuverlässig. IT-Welt24.de bietet Ihnen beim Kauf von gebraucht Hardware aller Art die Gelegenheit eine zusätzliche Garantie abzuschießen- ohne wenn und aber.

Unterschiede zu einem "normalen" PC

Eine Workstation unterscheidet sich in einigen Komponenten zum Teil deutlich von einem normalen PC aus dem Einzelhandel. Zum einen sind Workstations von Anfang an als Geräte für den professionellen Einsatz ausgerichtet. Dies spiegelt sich in der Wertigkeit der verwendeten Materialien wieder. Es werden also Komponenten verbaut welche auch in handelüblichen Computern aufzufinden sind aber in aller Regel werden diese aus hochwertigereren und besseren Materialien gefertigt. Dies zeigt sich zum Beispiel im Kühlsystem.

1. Kühlsystem

Während ein handelsüblicher PC ohne spezielle Komponenten über ein auf Kosten optimiertes Kühlsystem verfügt wird bei einer Workstation, auch gebraucht, ein leistungsfähigerer Kühler und Lüfter verbaut.

Hier das innere einer Workstation von Dell:

Hier eine Platine, entnommen aus einem Consumer PC:

Wie man erkennen kann verfügt der Workstation Computer über ein viel umfangreicheres Kühlsystem. Dies ist natürlich auch der größeren Leistungsaufnahme geschuldet. Unabhängig davon aber ist unser Workstation System, auch bei langer Belastung, ausreichend gekühlt. Dies ermöglicht nicht nur den Einsatz professioneller Komponenten, ganz nebenbei wird unser gebrauchter Workstation Computer ausgesprochen leise laufen.

2. Einsatz von XEON Prozessoren

In aller Regel werden in einer Workstation Prozessoren von Intel verbaut. Dabei entwickelt Intel eine eigene Reihe von Prozessoren für den professionellen Einsatz. Diese werden unter dem Markennamen Xeon vermarktet. Eingeführt wurde die Reihe der Xeon Prozessoren bereits 1998. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu einer normalen CPU ist dabei der Umstand, dass mehrere Prozessoren auf einem Mainboard platz finden können aber nicht müssen. Ein System, welches für den Betrieb mit zwei Prozessoren vorbereitet ist kann also problemlos auch mit nur einer CPU betrieben werden. Bis 2010 wurde folgende Nomenklatur verwendet:

  • Intel Xeon Exxxx: Standard Prozessoren ohne besondere Eigenschaften mit 65 bis 90 Watt TDP
  • Intel Xeon Xxxxx: Modelle mit mehr als 90 Watt TDP. Diese Prozessoren finden sich normalerweise in Systemen mit mehreren CPU auf einem Board
  • Intel Xeon Wxxxx: Häufig die Spitzenmodelle mit über 130 Watt TDP wie z.B. der W3690 mit 6 Kernen und 3.47GHz Takt pro Kern
  • Intel Xeon Lxxxx: Modelle mit niedriger Energieaufnahme unter 65 Watt pro CPU. Diese eignen sich besonders in Systemen bei denen die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle spielt

Ab 2011 wurden neue Bezeichnungen vergeben, analog zu den eingeführten i3, i5 und i7 CPU's:

  • E3: Einsteiger Modelle für Systeme mit nur einer CPU
  • E5: fortgeschrittenere Modelle für Workstations mit einer oder mehreren CPU
  • E7: High End Modelle

Die Namensgebung wird dabei beibehalten und durch zusätze ergänzt. So gilt:

  • v1: Sandy Bridge Architektur, äqivalent Intel Core i 2. Generation
  • v2: Ivy Bridge Architektur, äqivalent Intel Core i 3. Generation
  • v3: Haswell Architektur, äqivalent Intel Core i 4. Generation
  • v4: Broadwell Architektur, äqivalent Intel Core i 5. Generation
  • v5: Skylake Architektur, äqivalent Intel Core i 6. Generation
  • v6: Kaby Lake Architektur, äqivalent Intel Core i 7. Generation

Grundsätzlich handelt es sich bei Xeon Prozessoren um Ableger der jeweils aktuellen Generation. Diese wird jedoch für ihren Einsatz in Servern und Workstations optimiert. So erhalten Xeon Prozessoren häufig technische Merkmale die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zwar verfügbar sind, aber nicht unmittelbar Einzu in die Derivate des Consumer Marktes Einzug halten. Bespiele hierfür sind Hyper Threading oder Dual Channel Speicherzugriff. Auch verfügen die professionellen Xeon CPU's, auch gebraucht, über mehr L2 und L3 Cache wodurch sie in bestimmten Szenarien leistungsfähiger sind. Insgesamt kann festgehalten werden, dass weniger die Energieeffizienz, als vielmehr die Rechenleistung im Vordergrund stehen.

3. ECC Speicher

4. Stromversorgung

5. Grafikkarten

Die Marktführer von Grafikkarten sind Nvidia und AMD (früher ATI). Beide Hersteller produzieren eigens für den professionellen Einsatz optimierte

6. Erweiterbarkeit

Alle hier aufgezählten Unterschiede können bei einer Workstation vorgefunden werden. Es gibt allerdings auch Konstruktionen und Modelle der Hersteller, welche nur einen Teil der o.g. Möglichkeiten anwenden. Gerne beraten wir Sie hier persönlich!

Für wen eignet sich der Kauf einer gebrauchten Workstation

Eine gebrauchte Workstation eignet sich nicht unbedingt für jeden Anwender. Es gibt abgesehen von der erhöhten Leistungsaufnahme durch die professionellen Komponenten kein zwingendes Argument gegen den Einsatz einer Workstation. Es besteht aber das Risiko, dass Sie auch nicht unbedingt von den Vorteilen profitieren werden. Diese Art von Computer wir Ihnen viel Freude bereiten wenn Sie einen Teil der folgenden Aussage für sich bejaen können:

  • Ich suche einen Computer der sehr stark darin ist parapelle Rechenaufgaben zu bewältigen
  • Ich suche einen Rechner der selbst bei höchster Belastung noch erträglich leise ist
  • Ich lege sehr viel Wert darauf viele Anschlüsse zu haben da ich flexibel sein möchte
  • Ich benötige einen Computer, welcher über ein sehr leistungsstarkes Netzteil